Wegmann & Co


Waggonfabrik im Stadtteil Rothenditmold. Das bereits stillgelegte Werk von Sethe und Krippen wurde 1882 von Peter Wegmann im Auftrag von Harkot und Springmann aufgekauft und wieder in Betrieb genommen. Ab 1886 führte Wegmann die Geschäfte unter seinem Namen.

In 1988 wurde der Schienenfahrzeugbau an Talbot verkauft. Seitdem ist Wegmann (ab 1998 Krauss Maffei Wegmann) nur noch in der Wehrtechnik tätig.

S- Bahn Berlin Typ "Bernau" 1928 (Werkfoto Wegmann)

S- Bahn Berlin Typ "Stadtbahn" 1928 (Werkfoto Wegmann)

SB4ük-28 mit der Nummer 24517, ein Rheingold- Wagen 2. Klasse mit Küche von 1928 (Werkfoto Wegmann)

Henschel- Wegmann- Zug 1935 (Werkfotos Wegmann, Sammlung Volker Credé)

Henschel-Wegmann-Zug 1953 (Werkfoto Wegmann)

Gliedertriebzug 1953 (Werkfoto Wegmann, Sammlung Volker Credé)
Aussichtswagen Rheingold 1962 (Werkfoto Wegmann, Sammlung Volker Credé)

Im Jahr 1952 kommen die ersten LS-Wagen mit 26,4 m Länge auf die Schiene, hier die Fabriknummern 903 bis 905

TEE-Abteilwagen Avümz , vermutlich im Jahr 1970 (Werkfoto Wegmann)
Von WEGMANN wurden auch die Quick-Pick- Wagen entwickelt. Das Werkfoto zeigt einen der drei Prototypen WRbumz138, entstanden 1973 aus Umbauten von BRbuümh-Wagen. 1975 folgten drei Vorserienwagen WRbumz139.
Nachdem Credé die Produktion eingestellt hat, übernimmt WEGMANN die Belieferung der Kasseler Verkehrs Gesellschaft. Hier ein Einrichtungs-Gelenktriebwagen mit Beiwagen (Werkfoto Wegmann).
Straßenbahn für Bremen 1974
Der Eurofima- Wagen läuft auf luftgefederten Drehgestellen von Wegmann. Er wird von der werkseigenen Rangierlok in den Bahnhof Unterstadt geschoben(1976).

Literatur:
  • Claus Feldner: Erfinder und Fabrikanten, Industriegeschichte(n) aus Nordhessen, Wartberg Verlag Gudensberg- Gleichen 1990
  • Paul Dost: Wie der Kaiser reiste, Geschichte der Staatszüge und Salonwagen, Franckh'sche Verlagshandlung, Stuttgart 1965

Links:

steamy, im Mai 2005